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Werkstatt Spiele

Twister für viele

Foto Twister für viele Eigentlich wissen wir garnicht, wie dieses Spiel richtig heißt. Wir haben es an einem Wochenende in Polen kennengelernt und es hat uns so gut gefallen, dass wir (fast) die ganze Nacht durchgespielt haben. Am nächsten Tag wurde es kurzerhand nach Deutschland importiert und gleich ein paar Wochen später auf dem Pfingstlager mit unseren Kindern gespielt. Und die haben dann den Namen "Twister für viele" erfunden. An Materialien braucht man fast garnichts. Zumindestens nichts, was man nicht immer dabei hat. Nur einen Gegenstand, den man gut werfen kann und der nicht rollt oder springt. Wir hatten damals eine Haarspange gehabt, es geht aber auch ein Schlüsselbund oder ähnliches. Alle stellen sich auf das Spielfeld (die Größe ist eigentlich unwichtig, das ergibt sich automatisch. Nur zu Beginn sollten alle halbwegs dicht stehen). Der erste Spieler hat den Gegenstand. Er wirft ihn auf eine Stelle des Bodens und ruft den Namen eines Mitspielers. Dieser muss nun den Gegenstand aufheben. Dabei darf ein Fuß aber nicht bewegt werden => Nur ein Schritt darf gemacht werden. Danach darf dieser Spieler den Gegenstand platzieren und einen Namen rufen. Das Spiel ist also einfach zu verstehen und man lernt dabei auch noch sehr schnell die Namen der Mitspieler. Für mehr Spielspaß empfiehlt es sich, nicht allzu kleinlich zu sein, wenn sich der zweite Fuß doch mal bewegt hat.

Quelle: Ein Haufen Pfadfinder aus Wrocław

Nacht in Palermo, Mafia, Die Werwölfe von Düsterwald

Spielanleitung

Zwei Gruppen (Mafia und Bürger) spielen gegeneinander. Dabei wissen die Bürger nicht, wer zu ihrer Gruppe gehört. Ziel des Spieles ist es, die Spieler der anderen Gruppe auszuschalten. Gewonnen hat die Gruppe, die am längsten Spieler vorweisen kann.

Vor dem Spiel werden die Identitätskarten vorbereitet. Bei 15 Spielern sollten etwa sechs Mafia, sieben Bürger, ein Polizist und ein Arzt im Spiel sein. Aber das Verhältnis kann je nach Schwierigkeitsgrad verändert werden.

Spielverlauf

Jeder Spieler bekommt eine Karte. Diese darf er niemandem zeigen. Dann beginnt der Spielleiter: Es wird dunkel in Palermo, alle Bürger gehen zu Bett (alle schließen die Augen). Das Treiben der Mafia beginnt und der erste Unschuldige wird ermordet (Mafiosis öffnen die Augen und verständigen sich stumm auf ein Opfer). Die Mafia verzieht sich nach getaner Arbeit ins Quartier (Mafia schließt Augen). Die Polizei nimmt den ersten Verdächtigen fest (Polizei öffnet die Augen und zeigt auf Verdächtigen, schließt dann Augen). Der Arzt versucht, den Ermordeten wiederzubeleben (Arzt öffnet die Augen, zeigt auf vermeintliches Opfer, schließt dann Augen). Die Nacht ist vorüber und Palermo erwacht (alle öffnen die Augen, Spielleiter gibt bekannt, wer ermordet, verhaftet und wiederbelebt wurde). Dabei sind nun verschiedene Ergebnisse möglich:

Die Bürger sind in Rage und sinnen nach Rache (bestimmen, wer gelyncht werden soll, dieser scheidet aus. Dabei kann es zu einer mehr oder weniger heftigen Diskussion kommen, denn jeder will, dass einer der anderen Gruppe gelyncht wird, sodass die eigene Gruppe gewinnt. Der Gelynchte zeigt seine Identitätskarte). Es wird Nacht in Palermo...

Wichtig ist, dass während der Nacht nur der Spielleiter spricht und sich so niemand verrät.

Variationen

Es gibt neben dem Arzt und dem Polizisten noch weitere Sonderfiguren. Anregungen dafür gibt es auf http://www.mafiaspiel.de/, wo dieses Spiel auch online gespielt werden kann. Stimmungsmäßig besser zur Lagerfeuerrunde passt die Variante "Die Werwölfe von Düsterwald". Die Karten und die Spielanleitung gibt es unter http://www.fictionfantasy.de/modules.php?name=News&file=article&sid=2962 und http://www.superfred.de/werwoelfe.html. Dieses Spiel gibt es auch im Handel von der Firma Proludo zu kaufen.

Quelle: DPSG Hannover

Reise nach Gruppenhauf

Es wird eine Anzahl Stühle in die Mitte gestellt, etwa halb so viele wie Teilnehmer. Nun müssen sich alle Spieler so auf die Stühle stellen, dass niemand mehr den Boden berührt. Sind sie erfolgreich, steigen alle wieder auf den Boden herab und ein Stuhl wird entfernt. Dies wird immer wiederholt bis entweder nur noch ein Stuhl stehenbleibt oder die Spieler es nicht mehr schaffen, gleichzeitig auf den verbleibenden Stühlen zu stehen.

Quelle: Ausbildungs-AK Elmbezirk

Die Geschichte der Hagenunu-Indianer

Oft kopiert, aber nie erreicht. Hier der Originaltext von Luisa ;-) (Nein nein, sie hat sich das Spiel nicht ausgedacht, nur diese Version des Textes).

Das ist der Mond und das ist Hale Bob. Hale Bob verschwindet hinterm Mond. Der Mond geht unter und die Sonne geht auf. Der Hagenunu-Häuptling erwacht und reckt sich und streckt sich und reibt sich die Augen. Dann geht er zu seiner Frau und weckt sie: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Seine Frau erwacht und begrüßt ihn ebenfalls: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Dann steht der Häuptling auf und guckt aus seinem Zelt und bemerkt:"Oah, die Kühe sind weg!" Die Kühe brauchen die Hagenunu-Indianer, um Joghurt zu machen. Sie leben nämlich ausschließlich von Joghurt. Als der Häuptling entdeckt hat, dass die Kühe gestohlen wurden, ruft er seine Krieger zusammen: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Die Krieger erwachen und gucken auch aus den Zelten und sagen auch: "Boah, die Kühe sind weg!" Sie antworten dem Häuptling mit: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Dann steigen sie alle schnell auf ihre Pferde, um zu den Sioux-Indianer zu reiten, da sie meinen, dass diese ihnen die Kühe geklaut haben. Sie reiten also los, als erstes durchs Büffelgras, dann durch den Fluß und übers Spargelfeld. Als sie bei den Sioux-Indianern angekommen sind, sehen sie schon ihre Kühe. Sie steigen ab und schleichen sich an. Doch da merken sie: Sie haben ihre Lassos vergessen! Der Hagenunu-Häuptling ruft ganz leise seine Krieger zusammen: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Sie schleichen zurück zu ihren Pferden und reiten wieder zurück. Als erstes übers Spargelfeld, dann durch den Fluss und durchs Büffelgras. Die Frauen sehen die Krieger schon von weitem und denken, dass sie die Kühe gefunden haben und begrüßen sie mit einem freudigen "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Aber die Krieger sagen:"Nein, wir haben nur die Lassos vergessen." Also steigen sie alle ab, werfen sich das Lasso über die Schulter, gehen zu ihrem Pferd, steigen wieder auf, verstauen das Lasso irgendwie hinterm Sattel und reiten wieder los: durchs Büffelgras, durch den Fluss und übers Spargelfeld. Dann steigen sie ab, werfen sich wieder das Lasso über die Schulter, schleichen sich an und dann muss es ganz schnell gehen: Jeder schnappt sich eine Kuh, zurück zum Pferd, schnell losreiten, übers Spargelfeld, durch den Fluss, dann nehmen sie noch eine Abkürzung, durchs Büffelgras und sie haben es geschafft: Die Verfolger sind abgeschüttelt. Sie begrüßen ihre Frauen freudig: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Die Frauen sind auch überglücklich und melken als erstes die Kühe... und immer dran denken, oben dick und unten dünn! Dann nehmen sie alle einen großen Schluck Milch: "Aaahhh!" Nach all dieser Aufregung setzten sie sich jetzt zusammen ans Lagerfeuer, um die Friedenspfeife zu rauchen. Und so langsam geht der Tag auch seinem Ende entgegen und die Hagenunu-Indianer legen sich wieder schlafen. Der Hagenunu-Häuptling sagt zu seiner Frau: "Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Und seine Frau antwortet ihm: " Hagenunu, he Hagenunu, he Hagenunu yeah!" Die Sonne geht auch schon unter und der Mond geht auf. Und auch Hale Bob erscheint wieder. Und das war die Geschichte von den Hagenunu-Indianern!

Quelle: Luisa Steffen

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